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Monatsarchiv Dezember 2017

VonBB

Weihnachtsgruß

Weihnachtsgruß TEXT_SITE Übersetzungen

Weihnachtsengel vom Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg

Liebe Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Netzwerkfreundinnen und – freunde,

ein sehr turbulentes und außergewöhnliches Jahr geht zu Ende. Wie oft haben Sie dieses Jahr zu sich gesagt: „Ich hätte nie gedacht, dass …“? Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, dann fallen mir etliche Ereignisse und Neuigkeiten ein. Vorneweg ein: „Ich hätte nie gedacht, dass der Begriff ‚Humanübersetzer‘ mal ein Qualitätssiegel wird.“ Bis hin zu: „Ich hätte nie gedacht, dass solche Dinge einmal im Weißen Haus möglich wären!“

Ich wünsche Ihnen eine geruhsame Weihnachtszeit. Entspannen Sie sich im Kreise Ihrer Lieben und kommen Sie gut in das Neue Jahr 2018.

Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich darauf, Sie auch zukünftig tatkräftig zu unterstützen.

Herzliche Grüße

Birgit Bruder

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VonBB

Neue Regeln für Urkundenübersetzungen

Urkundenübersetzungen: Abwicklung ändert sich

Die Übersetzerin braucht nicht mehr das Original. Urkundenübersetzungen können per Post erledigt werden. Die Fahrt zum Übersetzungsbüro wird überflüssig.

Was ändert sich?

Das Jahr 2017 sorgte für so manche Überraschung. Nun liegt also auch noch eine so altehrwürdige Institution wie die „beglaubigte Übersetzung“ auf dem Seziertisch. Dieser Begriff hat sich allgemein eingebürgert und findet sich auch in verschiedenen Gesetzen (z.B. HGB, § 13f).

In Ausgabe 5/2017 des MDÜ (Mitteilungsblatt des BDÜ e.V.) heißt es nun, dass es keine „beglaubigte Übersetzung“ geben kann, weil Übersetzer gemäß der Zivilprozessordnung (§142, Abs. 3) lediglich ermächtigt sind, die Richtigkeit und Vollständigkeit zu bescheinigen. Dies ist auch der Wortlaut, der sich in dem Protokoll über die Beeidigung als Urkundenübersetzerin (Baden-Württemberg) findet.

So weit, so einfach. Wäre da nicht noch ein zweiter Aspekt: In vier Bundesländern (Bayern, Hamburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern) ist den Übersetzern der Bestätigungsvermerk vorgegeben: „Hiermit bestätige ich die Richtigkeit der Übersetzung des mir im Original/in beglaubigter Abschrift/ etc. … vorgelegte Dokuments“. Mangels offizieller Richtlinien haben auch Übersetzer in anderen Bundesländern diesen Wortlaut übernommen. Tatsächlich jedoch sind Übersetzer nicht ermächtigt, sich zum Status des Dokuments zu äußern. Für dessen Prüfung und Anerkennung sind die Notare und Behörden zuständig. Anders gesagt: Übersetzer haben sich dieser Beurteilung zu enthalten, um sich nicht dem Vorwurf der Amtsanmaßung auszusetzen.

Bedeutung für die Praxis

In der Praxis bedeutet dies nun, dass sich der Wortlaut des Bestätigungsvermerks geringfügig ändert. Der Übersetzung wird (wie gehabt) eine Kopie des vorgelegten Dokuments beigefügt. Kunden legen diese Übersetzung plus Kopie des Ausgangstextes zusammen mit dem Original bei der Stelle vor, für die sie die Übersetzung brauchen. Die Behörde stellt die Echtheit des Originals fest.

Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

VonBB

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VonBB
VonBB
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Lionbridge und Google Translate

Kopf mit Fließtext überzogen

Kanadisches Gericht kippt Vertrag über Sprachdienstleistungen zwischen der kanadischen Steuerbehörde (Canada Revenue Agency, CRA) und CLS Lexi-Tech, einer Tochtergesellschaft des Sprachdienstleisters Lionbridge. Wettbewerber Masha Krupp Translation Group (MKTG) zweifelt die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens an.

Originalartikel und Übersetzung dieses juristischen Textes von Google Translate:

Quelle: Slator Weekly December 1, 2017

(Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers)

Canada Revenue Agency Ordered to Retender CAD 35m Translation Contract

by Eden Estopace on December 1, 2017

Canada’s appeals court and trade tribunal have affirmed a lower court ruling that ordered the Canada Revenue Agency (CRA) to retender a translation and editing services contract, potentially worth CAD 35m (USD 25.6m) over seven years, which was awarded to Lionbridge subsidiary CLS Lexi-Tech in 2016.

The contract will remain with CLS Lexi-Tech until the retendering is complete and a new contract is awarded, court documents showed.

The decision was handed down by the Federal Court of Appeals and the Canadian International Trade Tribunal (CITT), which also ruled that the non-winning bidder and the complainant in the case, Masha Krupp Translation Group (MKTG), should be compensated for lost income.

Equivalent to the Profit

The amount of compensation will have to be negotiated by both parties but the court recommends that it should be the equivalent to the profit that MKTG would have earned during the time that CLS Lexi-Tech held the contract.

The CRA was quoted in a CBC News report as saying that it “will review the court order and will address the CITT recommendations.”

Masha Krupp, President and CEO of MKTG, told CBC News in the same report that she hopes that the tax agency will also “conduct an internal investigation to find out what exactly went wrong with this procurement process.”

Citing an Ottawa Citizen article, Slator reported in May 2017 that MKTG was CRA’s contractor since 2004 and that the CRA accounted for CAD 4m (USD 3.1m) or roughly 25% of its annual revenues.

When it lost the bid to CLS Lexi-Tech, MKTG filed a protest with the CITT, which ruled in March 2017 that MKTG’s complaint was valid.

 

by Eden Estopace on December 1, 2017

IT journalist and Online Editor at Slator. Loves books, movies, and gadgets; writes for a living, but codes for fun.

 

Das macht Google Translate daraus:

Slator Weekly 1. Dezember 2017
Canada Revenue Agency für den 35-Millionen-CAD-Auftrag von Retender bestellt
von Eden Estopace am 1. Dezember 2017

Das Berufungsgericht und das Handelsgericht Kanadas haben eine niedrigere Gerichtsentscheidung bestätigt, die die Canada Revenue Agency (CRA) dazu aufforderte, einen Übersetzungs- und Editierdienstvertrag im Wert von CAD 35 Mio. (USD 25,6 Mio.) über sieben Jahre an die Lionbridge-Tochtergesellschaft CLS zu vergeben Lexi-Tech im Jahr 2016.
Der Vertrag bleibt bei CLS Lexi-Tech bestehen, bis die Neubesetzung abgeschlossen ist und ein neuer Vertrag abgeschlossen wurde, wie die Gerichtsdokumente zeigten.
Die Entscheidung wurde vom Bundesberufungsgericht und dem Canadian International Trade Tribunal (CITT) gefällt, das auch entschied, dass der nicht gewinnende Bieter und der Beschwerdeführer in der Rechtssache Masha Krupp Translation Group (MKTG) für verloren gewertet werden sollten Einkommen.
Entspricht dem Profit
Die Höhe der Entschädigung muss von beiden Parteien verhandelt werden, aber das Gericht empfiehlt, dass sie dem Gewinn entspricht, den MKTG während der Zeit, in der CLS Lexi-Tech den Vertrag gehalten hat, verdient hätte.
Die CRA wurde in einem CBC News-Bericht mit der Aussage zitiert, dass sie „die gerichtliche Anordnung überprüfen und sich an die CITT-Empfehlungen wenden wird“.
Masha Krupp, President und CEO von MKTG, sagte CBC News in dem gleichen Bericht, dass sie hoffe, dass die Steuerbehörde auch „eine interne Untersuchung durchführen wird, um herauszufinden, was bei diesem Beschaffungsprozess genau schief gelaufen ist“.
Unter Berufung auf einen Ottawa Citizen-Artikel berichtete Slator im Mai 2017, dass MKTG seit 2004 Vertragspartner von CRA sei und dass die CRA 4 Mio. CAD (3,1 Mio. USD) oder rund 25% ihrer jährlichen Einnahmen ausmache.
Als es das Angebot an CLS Lexi-Tech verlor, reichte MKTG einen Protest bei der CITT ein, die im März 2017 entschied, dass die Beschwerde von MKTG gültig sei.

von Eden Estopace am 1. Dezember 2017
IT-Journalist und Online-Redakteur bei Slator. Liebt Bücher, Filme und Gadgets; schreibt für einen Lebensunterhalt, aber kodiert für Spaß.

 

Kurzes Fazit:

Extremely quick and very dirty!

Dieses Ergebnis bestätigt die Aussage des BDÜ-Präsidenten André Lindemann beim Presse-Event zu Google Translate. Google Translate sollte nur benutzen, wer beide Sprachen beherrscht und korrigierend eingreifen kann. Insbesondere dann, wenn spezielles Fachwissen gefragt ist. Dann allerdings werden sich die Fachübersetzer überlegen, ob sie nicht mit ihren eigenen Mitteln schneller eine höhere Qualität erzielen.

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