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Schlagwort-Archiv Urkundenübersetzung

VonBB

IT-Müll: Nachhaltig entsorgen – Gutes tun

Zwei Erledigungen – ein nachhaltiger Weg. Sie benötigen eine Urkundenübersetzung? Sie möchten ein Übersetzungsvorhaben oder einen Dolmetschtermin besprechen?

Ab sofort können Sie auf diesem Weg auch gleich noch leere Tonerkartuschen und Handys entsorgen, denn nun ist eine CaritasBox im Haus. Angenommen werden alle gängigen Original-Druckerpatronen aus Laser- und Tintenstrahldruckern sowie aus Laserkopierern und -faxgeräten. Auch gebrauchsfähige Handys sind willkommen. Das Material wird recycelt, der Erlös geht an die Caritas.

TEXT_SITE Übersetzungen kooperiert mit der Postfiliale in der Güntterstraße 5 in Marbach a.N. Sie können die leeren Kartuschen und Handys jederzeit auch in der Postfiliale abgeben. TEXT_SITE Übersetzungen engagiert sich für Soziales und Nachhaltigkeit. Weitere Infos zur CaritasBox finden Sie auf: www.caritas.de/caritasbox.

TEXT_SITE Übersetzungen ist spezialisiert auf Recht, Wirtschaft & IT. Fachübersetzungen, Terminologie, Urkunden („beglaubigte Übersetzung“), bei Bedarf auch mit Apostille.

Birgit Bruder, die Inhaberin und Gründerin von TEXT_SITE Übersetzungen, ist Dipl.-Übersetzerin und betreut Sie persönlich. Dadurch bekommen Sie genau das, was Sie brauchen. Angeboten werden bewusst nicht „Alle Sprachen“, sondern Englisch und Spanisch, denn Qualität geht vor Quantität.

CaritasBox – Sammelsystem für Druckerpatronen und mehr
VonBB

Neue Regeln für Urkundenübersetzungen

Urkundenübersetzungen: Abwicklung ändert sich

Die Übersetzerin braucht nicht mehr das Original. Urkundenübersetzungen können per Post erledigt werden. Die Fahrt zum Übersetzungsbüro wird überflüssig.

Was ändert sich?

Das Jahr 2017 sorgte für so manche Überraschung. Nun liegt also auch noch eine so altehrwürdige Institution wie die „beglaubigte Übersetzung“ auf dem Seziertisch. Dieser Begriff hat sich allgemein eingebürgert und findet sich auch in verschiedenen Gesetzen (z.B. HGB, § 13f).

In Ausgabe 5/2017 des MDÜ (Mitteilungsblatt des BDÜ e.V.) heißt es nun, dass es keine „beglaubigte Übersetzung“ geben kann, weil Übersetzer gemäß der Zivilprozessordnung (§142, Abs. 3) lediglich ermächtigt sind, die Richtigkeit und Vollständigkeit zu bescheinigen. Dies ist auch der Wortlaut, der sich in dem Protokoll über die Beeidigung als Urkundenübersetzerin (Baden-Württemberg) findet.

So weit, so einfach. Wäre da nicht noch ein zweiter Aspekt: In vier Bundesländern (Bayern, Hamburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern) ist den Übersetzern der Bestätigungsvermerk vorgegeben: „Hiermit bestätige ich die Richtigkeit der Übersetzung des mir im Original/in beglaubigter Abschrift/ etc. … vorgelegte Dokuments“. Mangels offizieller Richtlinien haben auch Übersetzer in anderen Bundesländern diesen Wortlaut übernommen. Tatsächlich jedoch sind Übersetzer nicht ermächtigt, sich zum Status des Dokuments zu äußern. Für dessen Prüfung und Anerkennung sind die Notare und Behörden zuständig. Anders gesagt: Übersetzer haben sich dieser Beurteilung zu enthalten, um sich nicht dem Vorwurf der Amtsanmaßung auszusetzen.

Bedeutung für die Praxis

In der Praxis bedeutet dies nun, dass sich der Wortlaut des Bestätigungsvermerks geringfügig ändert. Der Übersetzung wird (wie gehabt) eine Kopie des vorgelegten Dokuments beigefügt. Kunden legen diese Übersetzung plus Kopie des Ausgangstextes zusammen mit dem Original bei der Stelle vor, für die sie die Übersetzung brauchen. Die Behörde stellt die Echtheit des Originals fest.

Weitere Einzelheiten finden Sie hier.